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Fehlerbilder, Ursachen und Abhilfe

Es gibt eine ganze Reihe von Einflussfaktoren, die dafür sorgen, dass ein ausgewähltes Etikettenmaterial und ein Thermotransferband gut harmonieren. Je spezieller die Aufgabenstellung ist, desto genauer müssen Etikettenmaterial und Thermotransferband aufeinander abgestimmt sein. Nur dann erzielt man genau das gewünschte Ergebnis. Aber was, wenn trotz guter Abstimmung das Druckergebnis immer noch nicht zufriedenstellt? Nehmen Sie das als Anregung und prüfen doch mal folgende Einflussgrößen:

Druckereinstellung - Temperatur zu hoch

Wenn ein Thermotransferdrucker mit höherer Geschwindigkeit laufen soll, muss die Thermoleiste mehr Energie pro Zeiteinheit aufbringen für ein gewünschtes Druckergebnis. Ist die Temperatureinstellung des Druckers zu hoch, wird bezogen auf die gegebene Druckgeschwindigkeit zuviel Energie eingesetzt. Das ist erkennbar an einem zulaufenden und tiefschwarzen Druckbild. Die Ränder sind nicht scharf, sondern "quellen auf", Motive mit engen Zwischenräumen laufen zu. Besonders fatal bei Barcodes, die eventuell nicht mehr gelesen werden können. Abgesehen davon bedeutet eine zu hohe Temperatur für den Thermokamm einen erhöhten Verschleiß. Auch kann die Thermotransferfolie durchbrennen. Herunterregeln ist hier also eine gute Idee.

Druckereinstellung - Temperatur zu niedrig

Ist die eingestellte Temperatur zu niedrig, wird zuwenig Energie pro Zeiteinheit zugeführt. Das damit verbundene Druckbild ist meist unzufriedenstellend blass oder gräulich, Texte bis zur Unkenntlichkeit reduziert und Barcodes sicherlich nicht lesbar. Hier kann helfen, die Druckgeschwindigkeit zu reduzieren. Damit wird wieder mehr Energie pro Zeiteinheit auf einem Punkt wirken und sich das Druckbild schwärzer darstellen. Wenn eine Reduzierung der Geschwindikgeit aber eben genau nicht gewünscht ist, bleibt nur die Heraufsetzung der Temperatur, mit der der Thermokamm das Druckbild von der Folie auf das Substrat bringt. Bitte beachten Sie, dass der Druckkopfverschleiß mit höheren Temperaturen tendentiell zunimmt.

Thermokamm - defekte Diodenpunkte

Der Thermokamm bringt die zugeführte Energie auf die Folie und lässt deren Farbbestandteile schmelzen und auf das Substrat übertragen. Aufgeheizt wird der Kamm durch elektrische Widerstände im Kamm, den Dots. Ein solcher Heizpunkt kann auch schon mal ausfallen. Sei es, dass er durchgebrannt ist oder anderweitig defekt, oder schlicht und ergreifend verschmutzt. Bei ansonstem guten und tiefschwarzen Druckbild sieht man deutlich Ausfälle im Druckbild in Form von feinen weißen Streifen in Laufrichtung des Etikettendrucks. An diesen Stellen war der Thermokamm nicht in der Lage, Energie auf das Substrat zu übertragen. Eine Reinigung des Druckkopfes zeigt sehr schnell, ob sich eine Verschmutzung schnell beseitigen lässt, oder der Kamm in die Jahre kommt. In der Regel kann man noch eine ganze Weile auch mit solchen partiellen Ausfällen zurecht kommen. Allerdings kann das die Lesbarkeit insbesondere bei liegend zur Laufrichtung gedruckten Barcodes beeinträchtigen.

Druckereinstellung - Geschwindigkeit zu hoch

Auch eine zu hohe Geschwindigkeit kann, abgesehen vom Temperaturproblem Auswirkungen haben. Man könnte ja die höchste Geschwindigkeit und die höchst sinnvolle Temperatur einstellen. Ist die Druckgeschwindigkeit für das ausgewählte Thermotransferband und das zu bedruckende Substrat zu hoch, wird zwar ein schwarzer Ausdruck erreicht, das Druckbild franst aber aus und wird unscharf. Auch ein Barcode kann in seiner Lesbarkeit beeinträchtigt werden. Eine kurze Druckzeiit bedeutet tendentiell ein schlechteres Druckbild, eine längere Druckzeit ein tendentiell besseres Druckbild. Das stufenweise Zurückführen der Druckgeschwindigkeit bis zum optimalen Ergebnis ist hier eine gute Option.

Druckerjustierung - Anpressdruck einseitig

Das Etikettenmaterial wird unter dem Thermokamm hindurchgeführt. Zwischen Thermokamm und zu bedruckendem Substrat wird die Thermotransferfolie hindurchgeführt. Mittels eines definierten Anpressdrucks wird der Kamm auf das Farbband und damit das zu bedrucktende Substrat gedrückt. Ist die Druckermechanik schon älter oder einseitig abgenutzt, oder einfach falsch eingestellt, kann dieses Druckbild des einseitigen und ausgefressenen Druckbildes entstehen. Eine entsprechende Justage ist vonnöten. Ist der Anpressdruck generell zu niedrig, ergibt das einen gräulichen und nicht deckenden Ausdruck. Ist er zu hoch, ist zwar das Druckbild besser, aber gleichzeitig steigt auch der Druckkopfverschleiß.

Druckerwartung - Druckkopf verschmutzt

Manchmal bleiben Partikel im Druckprozess zurück. Papier staubt und im Laufe der Zeit können sich Rückstände bilden und aufbauen. Normalerweise wird der Thermokamm durch die ständige Reibung des darunter herlaufenden Thermotransferbandes und Bedruckstoffes gereinigt. Er nutzt sich dadurch ja auch ab. Aber manchmal bleiben doch Rückstände hängen, die dann das Druckbild beeinträchtigen können. Das kann ein Ausfall eines Druckbildes sein (die Diode des Thermokamms war bedeckt und konnte keine Hitze abgeben) oder eine Verschmutzung, die sich im Druckbild schwarz absetzt. Bei Spezialetiketten mit sehr hohem Klebstoffauftrag kann das schon mal vorkommen. Hier sollte sowieso der Druckkopf öfter mal eine Reinigung erhalten. Das erhöht die Lebensdauer des Thermokamms. Denn eine Verschmutzung, die die Ableitung der Hitze verhindert, kann zum Durchbrennen einer Diode führen. Zum Reinigen gibt es Reinigungskits. Oder verwenden Sie ein weiches Tuch mit Isopropyl-Alkohol.

Faltenbildung nach Farbbandwechsel

Thermotransferfolie ist hauchdünn, sie lässt sich also nicht gut greifen und gerade ziehen. Beim Einlegen wird man oft beobachten, dass das schwarze Transferband faltig und wellig eingelegt ist. Das gibt sich oft auf den ersten 1-2 Umdrehungen von alleine, zumal das Farbband leicht abgebremst abgewickelt wird um eine Grundspannung zu halten. Wenn aber im Druckprozess immer wieder solch diagonal streifige Druckbildausfälle zu beobachten sind, ist das Band wohl nicht richtig fixiert gewesen (und verrutscht) oder nicht gerade eingelegt und an der Gegenhülse befestigt worden. Das sollte man dann nachjustieren, um wieder das gute Druckbild zu erhalten, das man auch vorher schon hatte. Auch kann die Abwickelspannung zu niedrig gewesen sein, was die Faltenbildung fördert. Ist sie zu hoch, wird das Band abgebremst und nicht transportiert.

Sonstige Herausforderungen

Probleme mit dem Ausdruck bei Thermotransferdruck können vielfältiger Natur sein, wir konnten hier nur einige klassische Ursachen darstellen. Wenn Sie bei ansonsten perfekter Einstellung ein ansonsten eher graues Druckbild erhalten und beim besten Willen kein tiefschwarzes, setzen Sie vielleicht ein Band mit einem zu hohen Harzanteil ein. Das führt zwar zu schön kratzfesten Druckbildern, ist für die vorgesehene Anwendung aber vielleicht gar nicht nötig. Oder das Druckbild ist zwar schön schwarz, aber es lässt sich leicht verschmieren. Dann ist wohl der Wachsanteil zu hoch und es lohnt sich, ein etwas aufwändigeres Band einzusetzen. Wie auch immer: Fragen Sie uns einfach im Zweifel. Wir helfen gern.

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